Biomarker bei Makula-Erkrankungen – nützlich fürTherapieverläufe? | CONCEPT Ophthalmologie Band: NaN

: Die bildgebende Diagnostik ist für die Klassifizierung von Makulaerkrankungen in den vergangenen Jahren sehr differenziert geworden. So wurde eine internationale Klassifizierung für das Makulaforamen und die vitreomakuläre Grenzschicht anhand der OCTBildgebung entwickelt. Auch bei der Beurteilung der Therapieverläufe bei der AMD wird das Interface zwischen Retina und Glaskörper wichtiger. Um Prognose oder Verläufe nach oder unter Therapie besser vorhersagen zu können, werden in Zukunft vermutlich Imaging Biomarker einen höheren Stellenwert einnehmen und eine bessere individualisiertere Therapie gestatten, als es bisher möglich ist. Inwieweit genetische Faktoren die Prognose einer AMD beeinflussen, ist in intensiver Erforschung. Bei Makulaödemen, die durch eine Systemerkrankung wie Diabetes mellitus hervorgerufen werden, sind systemische Biomarker, die den Gesamtzustand eines Patienten beschreiben, sicherlich in der Zukunft hilfreich für den Erfolg oder Nicht-Erfolg einer lokal applizierten Therapie.

Autoren: Olga Furashova, Danny Kowerko, Markolf Hanefeld und Katrin Engelmann
Weitere Informationen: Retina , Mediengrupppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG,
ISSN: 2629-4745
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