Endothelzelldichte: Welche Konsequenzen ergeben sich für die moderne Katarakt-Operation? | CONCEPT Ophthalmologie Band: NaN

: In den vergangenen 100 Jahren haben sich das Wissen, die Untersuchung und die Therapieoptionen bei Endotheldysfunktion entscheidend verbessert. Gleichzeitig hat sich die Kataraktoperation zu der am häufigsten durchgeführten Operation weltweit entwickelt. Der direkte Zusammenhang von Endothelschädigung und Kataraktoperation ist bekannt. Dem behandelnden Augenarzt kommt dabei die wichtige Aufgabe zu, Patienten mit vorgeschädigtem Endothel zu erkennen, entsprechend aufzuklären, schonend (z.B. Femtolaser-assistiert) zu operieren und das Endothel unterstützend zu behandeln. Dazu stehen sowohl in der Diagnostik wie auch in der konservativen und chirurgischen Therapie ein Spektrum von Möglichkeiten zur Verfügung, die stufenweise und in Abhängigkeit von der Schwere des Befundes zum Einsatz gebracht werden können. Der Endothelzelltransplantation mittels DMEK, die seit etwas über zehn Jahren durch Gerrit Melles etabliert wurde, kommt dabei als chirurgische Methode mit schneller Visusrehabilitation eine entscheidende Bedeutung zu.

Autoren: Catharina Latz
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ISSN: 2629-4745
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