Indikation und Stellenwert von intraoperativen diagnostischen Methoden in der peripheren Nervenchirurgie | chirurgische praxis Band: 83

Zusammenfassung: Traumatisch verletzte periphere Nerven, die in Kontinuität erhalten sind, stellen eine chirurgische Herausforderung dar. Zur intraoperativen Evaluation der Läsion dient zum einen die Ableitung der NAP, zum anderen die Untersuchung mittels HFU. Beide gemeinsam geben dem Nervenchirurgen wichtige Hinweise zum Ausmaß der Verletzung und zur Funktionalität, d. h. Leitfähigkeit des Nervensegmentes. Entsprechend diesen intraoperativ gewonnenen Ergebnissen kann der Chirurg die adäquate mikrochirurgische Technik auswählen (autologe Transplantation, Teilrekonstruktion, interfaszikuläre Neurolyse, externe Neurolyse).

Autoren: M. T. Pedro
Weitere Informationen: Viszeralchirurgie, Mediengruppe Oberfranken, Hochfrequenzultraschall (HFU), Neurosonographie, Nerven, Aktionspotentiale (NAP), Nervenverletzung, Kontinuitätsneurom, Nervenrekonstruktion
ISSN: 0009-4846
Institut: Sektion Periphere Nervenchirurgie der Universität Ulm am BKH Günzburg