Die Behandlung der Ellenbogenluxation | chirurgische praxis Band: 84

Zusammenfassung: Luxationen und Luxationsfrakturen des Ellenbogens können schwerwiegende Auswirkungen auf die Gebrauchsfähigkeit der oberen Extremität haben. In Abhängigkeit von dem Verletzungsmuster ist die technisch mitunter anspruchsvolle Therapie einzuleiten. Die Verletzungsschwere lässt sich ausschließlich über standardisierte diagnostische und therapeutische Algorithmen bewerten, um eine Fehleinschätzung zu vermeiden. Der Bewegungsfixateur stellt eine Behandlungsmodalität bei Luxationen und komplexen osteoligamentären Ellenbogenverletzungen mit verbleibender Instabilität nach Osteosynthese dar. Eine frühfunktionelle Nachbehandlung nach Anwendung des Bewegungsfixateurs ist wesentlich für den Behandlungserfolg.

Autoren: D. Pennig, J. Wilke, S. Heck, J. Dargel
Weitere Informationen: Unfall-, Hand- und plastische Chirurgie, Orthopädie, Mediengruppe Oberfranken, Ellenbogen, Luxation, Luxationsfraktur, Bewegungsfixateur, Instabilität
ISSN: 0009-4846
Institut: Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie, St. Vinzenz-Hospital Köln; Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, HELIOS Spital Überlingen; Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Köln