»Major Complications« in der Laparoskopie erkennen und beheben | chirurgische praxis Band: 84

Zusammenfassung: Die mininal-invasive Chirurgie ist mittlerweile zum Standard für abdominale Operationen geworden. Nicht nur die bessere Visualisierung des Operations-gebietes, welche präzisere Ergebnisse ermöglicht, sondern auch kürzere Operations- und Rekonvaleszenzzeiten sind Gründe für die persistierende Zunahme laparoskopischer Eingriffe in Zentren weltweit. Obwohl die Läsion aller intraabdominalen oder angrenzenden Strukturen bei jeder Bauchoperation möglich ist, bieten speziell der initial blinde Zugang sowie neue Technologien wie die Elektro- und Ultraschallchirurgie besondere, der Laparoskopie innewohnende Risiken. Wir präsentieren Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten für schwere Komplikationen der gynäkologischen Laparoskopie, welche gemäß Clavien-Dindo mindestens als Stadium IV klassifiziert sind. Die Empfehlungen entsprechen der aktuellen Literatur sowie der klinischen Erfahrung der Autoren.

Autoren: R.-V. Osswald, M. Eberhard, T. Felix
Weitere Informationen: Benachbarte Gebiete, Mediengruppe Oberfranken, Diagnose, Komplikation, Laparoskopie, Therapie
ISSN: 0009-4846
Institut: Klinik Frau - Kind, UniversitätsSpital Zürich; Frauenklinik, Kantonsspital Schaffhausen