Die BfR-MEAL-Studie: Was im Essen steckt | chirurgische praxis Band: 84

Zusammenfassung: Welche gesundheitlich relevanten Stoffe nehmen Verbraucherinnen und Verbraucher in welchen Konzentrationen über ihre täglich verzehrten Lebensmittel zu sich? Diese Fragestellung verfolgt die vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) durchgeführte BfR-MEAL-Studie. Zum ersten Mal in Deutschland wird systematisch und repräsentativ untersucht, welche Konzentrationen bestimmter Stoffe in haushaltsüblich zubereiteten Lebensmitteln vorkommen. Der Studienmethodik einer Total-Diet-Studie (TDS) folgend, gibt die BfR-MEAL-Studie Aufschluss über einen Großteil der von der Bevölkerung verzehrten Lebensmittel. Die für die Studie relevanten Lebensmittel werden haushaltstypisch zubereitet und in verschiedenen Pools auf 9 verschiedene Stoffgruppen, wie Umweltkontaminanten, Zusatzstoffe oder Mykotoxine, analysiert. Bis 2021 sollen Studienergebnisse vorliegen, mit denen Aussagen über die Konzentrationen von etwa 300 Stoffen in Lebensmitteln getroffen werden können. Ziel ist es unter anderem, Verzehrempfehlungen abzuleiten.

Autoren: M. Bürgelt, S. Ptok, M. Greiner, O. Lindtner
Weitere Informationen: Medizin und Umwelt, Mediengruppe Oberfranken, BfR-MEAL-Studie, Exposition, Lebensmittel, Total-Diet-Studie
ISSN: 0009-4846
Institut: Fachgruppe Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Abteilung Risikokommunikation, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin; Fachgruppe Expositionsschätzung und -standardisierung, Bundesinstitut für Risikobewertung, Berlin