Verlaufskontrolle (»monitoring«) der Therapiewirksamkeit von Bisphosphonaten (BP) bei Patienten mit Osteoporose | chirurgische praxis Band: 85

Frage: Soll eine Verlaufskontrolle der Therapiewirksamkeit von Bisphosphonaten durchgeführt werden? Wenn ja, wie? Wenn sich ein Therapieversagen ergibt, wie lautet die weitere Vorgehensweise (Umstieg auf andere Medikamente – welche – wie)? Anmerkung: Die DVO-Osteoporose-Leitlinie (2017) ist hier widersprüchlich: einerseits wird eingeräumt, dass bei einem Abfall von mind. 5 % der Knochendichte unter Bisphosphonaten ein Therapieversagen vorliegt (Kap. 10.7.2) und daher eine andere Therapie erwogen werden sollte, andererseits wird im Kap. 10.7.3. eingeräumt, dass eine routinemäßige Knochendichtemessung keinen Nutzen bringt. Soll nun die Knochendichte im Verlauf gemessen werden oder nicht?

Autoren: R. Bartl
Weitere Informationen: Benachbarte Gebiete, Mediengruppe Oberfranken, Bisphosphonate, Knochendichtemessung, Osteoporosetherapie, Verlaufskontrolle
ISSN: 0009-4846
Institut: Osteoporosezentrum am Dom, München