internistische praxis

Jahr: 2015 - Band: 55 - Heft: 4 - Startseite: 697

Kontrastmittelsonographie in der Gefäßmedizin

Autoren: K. PFISTER, P. M. KASPRZAK, W. SCHIERLING, H. APFELBECK, R. KOPP und M. JANOTTA

Zusammenfassung

Nach Erläuterung der Untersuchungstechnik werden anhand der Krankheitsbilder Karotisstenose, Bauchaortenaneurysma und pAVK die Vorteile der KM-Sonographie in der Differenzialdiagnose und im therapeutischen Konzept dieser Erkrankungen dargelegt. In der Beurteilung des Karotisplaques kann die KM-Sonographie mit einer Einschätzung des Embolierisikos die Entscheidung zur invasiven Therapie beeinflussen. Die KM-gestützte Sonographie ist zur Routinenachkontrolle nach endovaskulärer Versorgung eines Bauchaortenaneurysmas geeignet, da sie auch bei Patienten mit Niereninsuffizienz durchgeführt werden kann. Die Untersuchung der Unterschenkelgefäße bei der pAVK bleibt derzeit eine Ausnahme indikation mit Zukunft. Hier ist die Angiographie in Interventionsbereitschaft bei regelrechter femoro-poplitealer Etage noch das Mittel der Wahl.