internistische praxis

Jahr: 2016 - Band: 56 - Heft: 1 - Startseite: 87

Notfälle nach bariatrischer Chirurgie

Autoren: P. PANHOFER, F. LANGER und G. PRAGER

Zusammenfassung

Bariatrische Chirurgie ist ab einem BMI ab 35 plus Komorbiditäten indiziert. Chirurgische Komplikationen (Dehiszenz, Ileus, Bandslipping, Stenose, innere Hernie) werden den funktionellen (Dumpingsyndrom, malabsorptive Mangelzustände, Reflux) gegenübergestellt. Schluckröntgen, CT und Gastroskopie sind die gängigen diagnostischen Verfahren zur Diagnostik bariatrischer Notfälle. Endoskopische (Stent, Blutstillung, Dilatation) und chirurgische Therapien (Übernähung, Devolvierung, Anastomosenrevision) kommen neben der metabolischen Substitutionsbehandlung (Vitamine) multimodal zum Einsatz. Bariatrische Zentren sind als Ansprechpartner für bariatrische Notfälle die 1. Wahl.