internistische praxis

Jahr: 2017 - Band: 57 - Heft: 2 - Startseite: 339

Antirheumatische Therapie in der Schwangerschaft

Autoren: R. Fischer-Betz

Zusammenfassung

Die medikamentöse Behandlung einer Patientin mit entzündlichrheumatischer Erkrankung mit Kinderwunsch und in der Schwangerschaft kann schwierig sein, stellt jedoch eine sich lohnende Herausforderung dar. Auch wenn nicht alle Antirheumatika in einer Schwangerschaft eingesetzt werden können, ist es doch möglich, die meisten Schübe adäquat zu behandeln. Wenn möglich sollten alle Schwangerschaften geplant werden, damit die rheumatische Erkrankung vor Konzeption gut kontrolliert ist und Medikamente angepasst werden können. Sichere Basistherapeutika sollten fortgesetzt werden. Idealerweise sollte eine präkonzeptionelle Beratung sowohl durch den Rheumatologen als auch den Gynäkologen erfolgen. Dies stellt auch den geeigneten Zeitpunkt dar, um therapeutische Optionen für den Fall einer Zunahme der Krankheitsaktivität in der Schwangerschaft zu besprechen.