internistische praxis

Jahr: 2018 - Band: 59 - Heft: 2 - Startseite: 203

Pfade und Strategien zur Vermeidung von Amputationen

Autoren: M. Piorkowski, J. Renczes

Zusammenfassung

Amputationen von Extremitäten bei Patienten mit Durchblutungs- und chronischen Wundheilungsstörungen werden auch heute noch in großer Zahl durchgeführt. Neben der hohen Mortalität im akuten Krankheitsgeschehen ist auch aus prognostischer Sicht das Langzeitüberleben bei diesen Patienten reduziert. Hierzu kommen eine erheblich eingeschränkte Lebensqualität für die Patienten selber und hohe Kosten aufgrund von Pflegebedürftigkeit und Hilfsmittelbedarf für die Sozialsysteme. Sowohl technische Neuerungen als auch zunehmende Erfahrung in den Möglichkeiten der interventionellen Gefäßtherapie haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Eingriffe mit Erfolg zu Ende geführt werden konnten und auch zunehmend sicherer und weniger belastend für die Patienten geworden sind. Dies verschiebt den Zeitpunkt und den Umfang einer chirurgischen Therapie. Auch können chirurgisch nicht mehr behandelbare Patienten letztlich wieder interventionell revaskularisiert werden. Hilfreich